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Ich bin dabei!

Erich "Jack" Lackner 

„Jubiläumsbotschafter“: Ein Traumjob, die Übernahme einer ehrenvollen Aufgabe, aktive Mitarbeit bei einem für die Stadt wichtigem Ereignis oder doch nur ein Amt, das von dem einen oder anderen als „überflüssig wie ein Kropf“ bezeichnet wird. Wir haben dazu „Jack“ Lackner befragt, den wir als nächsten der sechs Jubiläumsbotschafter vorstellen möchten.

Viele Pfarrkirchner können mit dem Namen Erich Lackner kaum etwas anfangen. Wenn man aber nach „Jack“ Lackner fragt, dann weiß nahezu jeder, wer damit gemeint ist. War sein Vater Jakob schon ein Pfarrkirchner Original, so ist Sohn Erich nahtlos in diese Rolle geschlüpft. Wer kennt ihn nicht, den „Jack“, wenn er Tag für Tag seine Runden durch die Stadt dreht, das Geschehen in und um Pfarrkirchen stets aufmerksam verfolgt und dazu seine Kommentare abgibt. Er scheut sich nicht, ihm suspekte Dinge kritisch zu hinterfragen, hat aber auch keine Probleme, Positives gebührend zu loben.

78 Jahre ist der in Starnberg geborene und im Alter von neun Monaten nach Pfarrkirchen gekommene Erich Lackner inzwischen geworden, ein Alter, das man ihm nicht ansieht. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete er zunächst in der elterlichen Landwirtschaft, gründete 1962 ein Fuhrunternehmen – in dieser Zeit erledigte er teilweise auch den Winterdienst – und eröffnete schließlich 1975 ein Bettenfachgeschäft, das er mit seiner Frau bis Ende des Jahres 1999 führte.

Warum wollte der „Jack“ Botschafter werden. Auf diese Frage hat der sonst um keine Antwort verlegene Erich Lackner nur eine vage Erklärung. „Woast, i hob mi eigentlich ned um des Gschäftl griss‘n“, erklärt er, „aber eine in Pfarrkirchen sehr einflussreiche Persönlichkeit (hier spricht der „Jack“ Hochdeutsch!) hod mia gsogt, dass es ohne mi ned geht.“ Wer die „einflussreiche Persönlichkeit“ ist, hat der „Jack“ trotz mehrmaliger Nachfrage nicht preisgegeben. Nur so viel erklärt er: „Die Person arbat go ned weid weg vo meim Haus.“ Dass es ohne den „Jack“ nicht geht – diese Meinung vertraten auch die neun Jurymitglieder, die die Jubiläumsbotschafter auswählten.

Der stets gesellige Erich Lackner – einer gepflegten Schafkopfrunde geht er nie aus dem Weg - kennt Pfarrkirchen wie seine Westentasche, aber ein Ort ist ihm heilig: Die Rennbahn, die er nahezu täglich besucht. Und hier sind es in erster Linie die Stallungen der „Rosserer“, die es ihm angetan haben. Als Vorstandsmitglied des „Vereins für Traber- und Warmblutzucht im Rottal e.V.“ ist er an der Organisation der Pfingstrennen beteiligt. Und wer bei den Pferdewetten einen guten Tipp haben will, der ist beim „Jack“ an der richtigen Adresse – allerdings übernimmt er keinerlei Gewähr für die Richtigkeit der Tipps.

„Die Rennbahn und die Pferderennen – das sind die Attribute, die Pfarrkirchen neben anderen Dingen attraktiv machen und die für mich auch Heimat bedeuten. Deshalb bin ich gerne ein Jubiläumsbotschafter geworden und das nicht zuletzt deshalb, weil ich glaube, dass 150 Jahre Pfarrkirchen ein Anlass ist, auf den alle hier lebenden Menschen stolz sein sollen und dürfen.“